Maresca: Haaland als Kandidat für das Kapitänsamt von Man City; PSGs Stärke liegt in der Fähigkeit, Verteidiger zu schlagen
2026-08-11
In Seoul, Südkorea, führte Manchester Citys Cheftrainer Maresca ein umfassendes einstündiges Gespräch mit den begleitenden Journalisten, in dem er die Kapitänswahlen, die Evolution der Fußballtaktiken und die Kommunikation mit Guardiola sowie andere fesselnde Themen erörterte. Während er über potenzielle Kapitäne für die kommende Saison nachdenkt, ist Haaland als bedeutender Kandidat hervorgetreten.
„Haaland ist eine sehr gute Option“, erklärte Maresca. „Als ich Leicester City und Chelsea trainierte, hatte ich eine Regel: Nach einem Tor sollte der Kapitän zum Bank zurückkehren, anstatt zu feiern, da er auf Anweisungen hören muss. Aber wenn der Kapitän Haaland ist, könnte das eine Herausforderung sein; kannst du dir seine Feiern vorstellen? Selbst wenn es nur für einen Moment ist, werden definitiv Anpassungen nötig sein. Im Moment haben wir drei oder vier Kandidaten, aber wir brauchen noch einen weiteren.“
Während des Interviews teilte Maresca nicht nur seine Erfahrungen bei Manchester City und seine Ansichten über die moderne Premier League, sondern sprach auch über leichtere Themen. So sang das Team spontan ihr Eingangslied im Rosewood Hotel in Hongkong; obwohl er nicht mitmachte, war die Atmosphäre von Freude erfüllt. Er beschreibt: „Sieben Trainer versuchten, die Stimmung mit Gesang aufzulockern, aber das hat offensichtlich nicht gut funktioniert.“
Obwohl Maresca in der Öffentlichkeit etwas ernsthaft wirken mag, ist er tatsächlich eine warmherzige und humorvolle Person. An seinem ersten Tag bei Manchester City hinterließ seine Freundlichkeit und entspannte Art einen tiefen Eindruck bei den Mitarbeitern. Laut Quellen aus dem Team war die Stimmung auf dieser China-Reise deutlich entspannter im Vergleich zur strengen Führung unter Guardiola.
Maresca wies darauf hin, dass der Stil der Premier League in den letzten Saisons zunehmend physisch orientiert ist, wobei das von ihm betreute Diamant-System diesen Trend bis zu einem gewissen Grad widerspiegelt. „Heutzutage sind die Veränderungen im Offensiv- und Defensivspiel von Standardsituationen in Premier-League-Spielen erheblich, und alle Teams konkurrieren heftig im taktischen Man-Spacing.“
Er ist optimistisch über die zukünftigen Spielstile und erwähnt, dass er viele Spiele schaut, um Reaktionen auf Man-Spacing zu analysieren und neue Techniken und Taktiken im Fußball zu lernen. Bei der Analyse des Erfolgs von Paris Saint-Germain bemerkte er: „In den letzten Jahren liegt ihre Stärke darin, dass sie zahlreiche Spieler haben, die Verteidiger eins gegen eins schlagen können. Außenverteidiger wie Achraf und Nuno Mendes sind besonders geschickt in diesem Bereich.“
Letztendlich steht Maresca dem zukünftigen taktischen Kurs der Premier League vorsichtig gegenüber und glaubt, dass, obwohl das Man-Spacing derzeit weit verbreitet ist, dieser Trend nicht unendlich anhalten kann. Er ist zuversichtlich, dass die Top-Clubs neue taktische Ideen entwickeln werden, um sich an immer komplexere Spielsituationen anzupassen.
